Laut Unternehmensangaben konnte eine ursprünglich geplante gestaffelte Kapitalbeschaffung bis 2026 aufgrund der hohen Investoren-Nachfrage vorgezogen werden: »Dieses Kapital ist der Treibstoff, den wir benötigen, um von Pilotanlagen zur vollständigen kommerziellen Produktion unseres integrierten `GD8´-Getriebeantriebsstrangs überzugehen.«
Das sei insofern wichtig, weil sich der E-Mobilitätsmarkt weiter rasant entwickle. Sowohl Konsumenten- als auch OEMs würden haltbare, langlebige und reparaturfähige Produkte verlangen. Mit seiner Motor-Getriebeeinheit »GD8« reiht sich Intradrive in eine wachsende Zahl von Anbietern ein, die eine sinnvolle Zusammenführung von bereits existierenden Produkten angehen. »GD8« bietet acht Gänge mit einer Übersetzungs-Bandbreite von 480 Prozent. Zum Vergleich: Pinions Neun-Gang-Getriebeeinheit bietet Gängen eine Übersetzungs-Bandbreite von 568 und deren 12-Gang-Getriebeeinheit von 600 Prozent.
Mit der nun von (nicht näher benannten) Privatinvestoren zur Verfügung gestellten Finanzspritze wollen die Schotten ihre heimische Montagekapazität ausbauen, die Zertifizierung der CE- und EN-Normen erfüllen sowie im vierten Quartal 2026 eine allererste Produktionscharge an Launch-Partner liefern. Die dafür erforderlichen validierte Werkzeuge seien vorhanden.
Letztendlich lädt Intradrive weitere Privatinvestoren ein, bei ihnen einzusteigen. Interessierte können sich über E-Mail investment@intradrive.co.uk direkt an die Zentrale in Edinburgh wenden.
Mehr Info zum Unternehmen und deren Produkt über www.intradrive.co.uk.
Text: Jo Beckendorff/Intradrive



