Genauer gesagt baut der Anbieter 11 Prozent Mitarbeiter bzw. mehrere hunderte Mitarbeiter (vor allem Ingenieure) seiner bestehenden Belegschaft ab. Laut Bloomberg erfolgt dieser Teamabbau fast sechs Monate, nachdem bereits 6 Prozent der Belegschaft gehen mussten. Zum 30. Juni beschäftigte Peloton noch mehr als 2.600 Mitarbeiter.
Der weitere Stellenabbau belegt, dass sich die Fitness-Plattform in der Post-Coronazeit nicht von der einsetzenden Umsatzflaute nach dem Boom erholt hat. Sämtliche Bemühungen, das Geschäft wiederzubeleben, schlugen bis dato »trotz Einführung von Geräten mit künstlicher Intelligenz« fehl.
Mit dem nun verkündeten weiteren Stellenabbau will das Unternehmen seine betriebliche Effizienz wieder auf sichere Beine stellen. Anders ausgedrückt: mit weiteren Kostensenkungen soll und das sich weiterhin in einer Umstrukturierungsphase befindende Geschäft stabilisieren.
»Die heutigen Maßnahmen entwickeln unsere operative Präsenz weiter und schaffen Effizienzgewinne, die es uns ermöglichen, weiterhin in Bereiche zu investieren, die unsere Rückkehr zum Wachstum unterstützen«, heißt es dazu in einer Erklärung eines nicht näher benannten Peloton-Sprechers.
Der Aktienmarkt reagierte auf diese Meldung mit einem Minus der Peloton-Aktie im Januar von mehr als 9 Prozent. In unserer Fahrradbörse 2025 musste die Peloton-Aktie bereist ein zweistelliges Minus von 28,4 Prozent schlucken.
Mehr zum Unternehmen über https://www.onepeloton.com/de-DE.
Text: Jo Beckendorff


