Zum Zeitpunkt dieses Schreibens wollte sich Strava selbst nicht detailliert zu dem Thema IPO äußern. Gegründet im Jahr 2009, dürfte die Plattform in diesem Jahr erstmals die Schallmauer von 50 Millionen Nutzern knacken. Dank der Kombination aus sozialem Netzwerk und Fitness gewann die App insbesondere während der Corona-Pandemie an Popularität, wuchs aber selbst nach dieser Boomphase Schritt für Schritt weiter.
Abhängig von den jeweiligen Marktbedingungen könnte der Börsengang bereits Anfang 2026 erfolgen, heißt es aus den USA. Würde es tatsächlich dazu kommen, wäre dieser IPO in einem derzeit eher international verhaltenen Umfeld ein viel beachteter Neuling.
Was Insider auch als Beleg eines geplanten Börsengangs deuten: im August hat das Unternehmen mit Sitz in San Francisco einen neuen Finanzchef (CFO) präsentiert – ein Schritt, der oft als Vorbereitung auf einen Börsengang gilt. Neben dem neuen CFO Matt Andersen stellte Strava Inc. mit Louisa Wee als Chief Marketing Officer (CMO) auch eine weitere Führungskraft ein. Sie ist bereits seit Juli im Unternehmen.
»Matt und Louisa bringen erstklassige Fachkenntnisse in den Bereichen Finanzen, Marketing und Wachstum mit, die die Führungsriege für die nächste Phase von Strava vervollständigen« wurde Strava-CEO Michael Martin bei deren Einstieg zitiert, »ihre Führungsqualitäten werden entscheidend dazu beitragen, unsere globale Reichweite zu vergrößern, unsere Marke zu stärken, unsere Abonnement-Einnahmen zu steigern und die weltweit größte Community aktiver Menschen weiter auszubauen.«
Text: Jo Beckendorff



