Mehr als die Hälfte der Befragten (53,4 Prozent) würde ein gebrauchtes E-Bike bevorzugt bei einem professionellen Refurbished-Anbieter kaufen. Der Fahrradfachhandel vor Ort folgt mit 28,1 Prozent, der Privatkauf liegt mit deutlichem Abstand bei 11,8 Prozent.
Verbraucher erwarten beim Gebrauchtkauf zunehmend dieselben Standards wie beim Neukauf: standardisierte Prüfprozesse, Garantie, transparente Aufbereitungshistorie und eine große Modellauswahl.
Vier Faktoren für Vertrauen
Die Studie identifiziert vier Faktoren, die Verbrauchern besonders wichtig sind:
– Ein individueller Prüf- und Aufbereitungsbericht (49,1 Prozent),
– unabhängige Testurteile wie von Stiftung Warentest (40,8 Prozent),
– bekannte Fahrradmarken wie Cube oder Kalkhoff (30,5 Prozent)
– bekannte Motorhersteller wie Bosch oder Shimano (28,1 Prozent).
Trade-In-Modelle als Kooperationschance
Der Fachhandel könne partizipieren, indem er über das B2B-Trade-In-Portal von Rebike gebrauchte E-Bikes beim Neukauf digital in Zahlung nimmt, während Rebike Bewertung, Abholung und Aufbereitung übernimmt.
»Gebraucht ist beim E-Bike kein Kompromiss mehr, sondern eine bewusste Kaufentscheidung – sofern Qualität und Herkunft transparent sind«, sagt Thomas Bernik, CEO und Mitgründer von Rebike Mobility. »Diesen Anspruch können Refurbisher und Fachhandel gemeinsam besser bedienen als jeder für sich.«
Das Angebot an jungen, hochwertigen Gebrauchträdern wächst durch E-Bikes aus Dienstrad-Leasingverträgen, die nach Vertragsende in den Markt zurückkehren.
Die Erhebung führte Appinio vom 1. bis 7. April 2026 durch. Befragt wurden 1.000 Personen in Deutschland, national repräsentativ nach Alter und Geschlecht quotiert (16-65 Jahre, je 500 Frauen und Männer).


