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Mips-Geschäft im laufenden Kalender-Jahr 2026 wieder zweistellig wachsend
BPS (»Brain Protection System«)-Macher Mips AB hat im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2026 einen im Vergleich zu 04-06/2026 um 72 Prozent (organisch 42 Prozent) gestiegenen Nettoumsatz in Höhe von 232 Millionen SEK (21,02 Millionen Euro) eingefahren. Darin enthalten: ein Umsatzwachstum seiner größten Helm-Kategorie Sport von 51 Prozent (organisch 40 Prozent) auf 189 Millionen SEK (17,12 Millionen Euro).
Foto: Mips

Die Helm-Kategorie Sport teilt sich in die zwei Unterkategorien Fahrrad und Schneesport auf. Während die Sparte Fahrrad aufgrund der überwundenen Flaute in der Post-Corona-Zeit jetzt das elfte Quartal in Folge ein Wachstum verzeichnet, profitierte die Sparte Schneesport vor allem auf dem europäischen Markt von dem guten Start in die starke Wintersaison 2025/2026.
Aber zurück zur Unterkategorie Fahrrad: da gewinnen die Schweden eigenen Angaben zufolge weiter Marktanteile hinzu und verzeichnen dabei insbesondere auf dem europäischen Markt eine sehr starke Entwicklung: »Dieser positive Trend wird von mehreren Faktoren angetrieben, von denen der wichtigste ein anhaltend starker Fahrradtrend in Verbindung mit einem wachsenden Anteil an E-Bike-Verkäufen und einer fortschreitenden `Premiumisierung´ des Marktes ist. Dieser Trend wird sowohl durch den höheren Anteil an E-Bike-Verkäufen als auch durch zunehmend anspruchsvolle Verbraucher getrieben, die bereit sind, mehr für qualitativ hochwertigere Produkte zu zahlen, wovon starke Marken wie Mips profitieren.«
Gute Halbjahres-Zahlen
Mit dem guten zweiten Quartalsergebnis im Rücken erzielte Mips im ersten Jahresquartal 2026 einen Nettoumsatz von 382 Millionen SEK (34,61 Millionen Euro). Damit liegt man 53 Prozent (organisch 35 Prozent) über dem des vergleichbaren Vorjahres-Zeitraums. Der darin enthaltende Nettoumsatz der Helm-Kategorie Sport lag mit 313 Millionen SEK (28,36 Millionen Euro) 39 Prozent (organisch 25 Prozent) über dem von 01-06/2025.
Laut Mips-President und -CEO Max Strandwitz verzeichneten alle Kategorien und geographischen Verkaufsregionen ein starkes Wachstum. Dieses Wachstum führte auch zu einer Rentabilitäts-Verbesserung. Das operative Betriebsergebnis (EBIT) lag bei 138 Millionen SEK (12,50 Millionen Euro – 01-06/2025: 65 Millionen SEK = 5,89 Millionen Euro). Dabei steig die operative Marge auf 36 Prozent (01-06/2025: 26 Prozent). Der letztendliche Nettogewinn lag mit seinen 68 Millionen SEK (6,16 Millionen Euro) 113 Prozent über dem des vergleichbaren Vorjahres-Zeitraums.
Ausblick
Auch wenn der beigelegte Patentstreit, den Mips wie berichtet gemeinsam mit seinem Kunden Revelyst (Marken u.a. Bell und Giro) gegen BrainGuard Technologies, Inc. führte, beigelegt wurde und die Schweden in diesem Zusammenhang im dritten Jahresquartal 3,25 Millionen USD (290.000 Euro) zahlen – für das gesamte zweite Halbjahr 2026 starten die Schweden sowohl mit ihrer Marke Mips als auch mit der Ende letzten Jahres übernommenen Aufprallschutz-Marke Koroyd »mit positiver Dynamik« in die zweite Jahreshälfte.
O-Ton Strandwitz: »Wir sind nach wie vor davon überzeugt, dass in allen Kategorien ein hervorragendes Wachstumspotenzial besteht, indem wir mit neuen Lösungen weiterhin Marktanteile gewinnen und dadurch unsere marktführende Position weiter stärken. Es besteht großes Interesse seitens der Kunden, gemeinsam mit uns neue Entwicklungsprojekte sowohl für die Marke Mips als auch für Koroyd voranzutreiben. Wir investieren weiterhin in großem Umfang in die Produktentwicklung, und unsere Innovationspipeline ist stärker denn je. Durch die Übernahme von Koroyd haben wir an Bedeutung für unsere bestehenden Kunden gewonnen und gleichzeitig für Mips die Tür zu völlig neuen Bereichen geöffnet…Alles in allem freue ich mich auf ein spannendes zweites Halbjahr.«

Text: Jo Beckendorff

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