Der Urwahn Concept-Store im Hundertwasserhaus sollte wie eben der neue Urwahn Flagship Store auch als Atelier Präsentationsfläche für Mobilität, Design und Kultur der 3D-gedruckten Manufaktur-Fahrräder sein.
Auf Nachfrage erfuhrt der RadMarkt, dass der Concept Store schon zum 31. März »aufgrund gescheiterter Vertragsverhandlung zur Fortführung« geschlossen wurde.
Ein etwas anderer Bike-Shop
Der zum 1. Mai eröffnete neue Flagship Store in Downtown Magdeburg (Adresse: Am Breiten Weg 214) ersetzt nicht nur den Concept Store »als »Atelier, Treffpunkt und Bühne für eine neue urbane Bike-Kultur in Magdeburg«, sondern wurde auch um ein Café samt Club erweitert.
Geführt wird der Urwahn Flagship Store laut Urwahn-Gründer und -CEO Sebastian Meinecke von Benjamin Arendt. Der erfolgreiche Gravel-Athlet und leidenschaftliche Barista hat nicht nur die Leitung dieses neuen Standorts, sondern auch den Aufbau der lokalen Community übernommen. Gemeinsam mit regionalen Partnern entwickelt Arendt derzeit ein Programm aus Ride-Outs, Clubformaten, Sport und Kultur.
Der Urwahn Flagship Store erstreckt sich auf zwei Etagen. Während im Erdgeschoss Cycling Café, Weinbar, Kunst und kuratierte Produkte aufeinandertreffen, wird in der zweiten Etage das Urwahn-Portfolio »aus Urban, Gravel und künftig Road« ausgestellt.
Auch vor Ort: eine umfangreiche Demoflotte, die die von den Magdeburgern kreierte »Softride«-Plattform in Stahl und Titan beinhaltet. »Persönliche Beratung, individuelle Spezifikation und Probefahrten werden mit Einblicken in Rahmenarchitektur, 3D Druck und regionale Produktion verbunden«, heißt es aus Manufaktur-Zentrale.
Text: Jo Beckendorff



