Damit betont Urwahn drei zentrale Bereiche: Marke, Community und industrielle Wertschöpfung. Im Zentrum bleibt die Softride-Rahmenarchitektur. Sie verbindet metallischen 3D-Druck mit Monocoque-Konstruktionen aus Stahl und Titan.
Mit der Erteilung der Einzelprokura an Leonard Harreß stellt Urwahn sein Management breiter auf. Harreß gehört zu den langjährigen Mitarbeitern des Unternehmens und hat den Aufbau der operativen Strukturen maßgeblich begleitet.
Als COO verantwortet er das Supply Chain Management, die digitalen Prozesse und den Ausbau der Smart Bike Factory. Gemeinsam mit Gründer und CEO Sebastian Meinecke soll er die nächste Entwicklungsphase von Urwahn strategisch und operativ gestalten.
„Leonard kennt unsere Produkte, Partner und Prozesse bis ins Detail. Mit ihm schaffen wir die Struktur, um Marke, Produktion und neue Geschäftsfelder konsequent weiterzuentwickeln“, sagt Sebastian Meinecke.
„Wir haben ein vernetztes Produktionssystem aufgebaut, das Entwicklung, Technologie und regionale Partner verbindet. Dieses System wollen wir weiter präzisieren und für neue Projekte öffnen“, sagt Leonard Harreß.
Neuer Flagship Store und Bike Atelier im Herzen von Magdeburg
Mit dem neuen Flagship Store am Breiten Weg 214 schafft Urwahn auf zwei Etagen einen Markenraum für Bikes, Design, Genuss und Community. Im Erdgeschoss treffen Cycling Café, Weinbar, Kunst und kuratierte Produkte aufeinander. In der zweiten Etage wird das Urwahn-Portfolio aus Urban, Gravel und künftig Road ausgestellt.
Eine umfangreiche Demoflotte steht zur Verfügung. Persönliche Beratung, individuelle Spezifikation und Probefahrten werden mit Einblicken in Rahmenarchitektur, 3D-Druck und regionaler Produktion verbunden.
Benjamin Arendt übernimmt die Leitung des Standorts und den Aufbau der lokalen Community. Der erfolgreiche Gravel -thlet und leidenschaftliche Barista entwickelt gemeinsam mit regionalen Partnern ein Programm aus Ride-Outs, Clubformaten, Sport und Kultur. Als eines der ersten größeren Events ist am 20. August ein After Run mit mehr als 100 erwarteten Teilnehmenden geplant.
Der neue Standort soll kein klassischer Fahrradladen sein, sondern ist Atelier, Treffpunkt und Bühne für eine neue urbane Fahrradkultur in Magdeburg.
Urwahn öffnet Produktion für externe Marken
Parallel zum Ausbau der eigenen Marke entwickelt Urwahn erstmals ein eigenständiges Produktionskonzept für einen externen Hersteller. Das Projekt ist im wachsenden Kompaktsegment angesiedelt. Der Rahmenvertrag ist geschlossen. Der Marktstart ist zum Jahreswechsel vorgesehen. Fürs erste nennt Urwahn die Marke nicht, mit der die Kooperation eingegangen wird.
Urwahn übernimmt zentrale Bereiche von der Produktentwicklung und Konstruktion bis zur Produktionssteuerung, Montage und Qualitätssicherung.
Die Smart Bike Factory verbindet digitale Entwicklung, additive Fertigung und ein regionales Netzwerk spezialisierter Industriepartner. Produziert wird bedarfsgerecht statt auf Vorrat. Unterschiedliche Materialien, Antriebe und Ausführungen können flexibel in die Produktionsprozesse integriert werden.
Aura Award für Urwahn
Für die Entwicklung der Smart Bike Factory wurde Urwahn mit dem Aura Award des Ministeriums für Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt ausgezeichnet.
Gewürdigt wurde die Verbindung aus metallischem 3D-Druck, digitalisierten Prozessen, bedarfsgerechter Produktion und regionaler Wertschöpfung. Umweltminister Prof. Dr. Armin Willingmann hob dabei den innovativen Produktionsansatz und die ressourcenschonende Fertigung des Magdeburger Unternehmens hervor.
„URWAHN verbindet technologische Entwicklung mit einem neuen Verständnis von Produktion: bedarfsgerecht, ressourcenschonend und regional verankert“, sagt Prof. Dr. Armin Willingmann, Minister für Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt.



