Nachdem Nesselhuf über 20 Jahre lang im Fahrrad- und Outdoor-Einzelhandel tätig war, stieg sei 2013 bei Strider Bikes ein. McFarland hatte sie Jahre zuvor kennengelernt. Damals wurde sie die erste Großhandels-Käuferin für McFarlands erste Fahrrad-Erfindung (die stoßdämpfende Sattelstütze »Thudbuster«).
Ursprünglich war Nesselhuf mit der Erstellung der Strider-Lernprogramme beauftragt worden. Im Laufe der Jahre entwickelte sich ihre Rolle bis zur Vertriebschefin. In ihren sechs Jahren als COO baute sie alle organisatorischen Prozesse bei Strider auf, stellte neue Strider-Mitarbeiter ein und arbeitete sie ein. Seit Nesselhufs Eintritt ins Unternehmen verdoppelte sich der Unternehmensumsatz.
»Es ist mir eine Ehre, die Verantwortung als CEO von Strider zu übernehmen und der nächsten Generation dabei zu helfen, die Freude am Radfahren zu entdecken«, sagt Nesselhuf, »es war das größte Privileg meiner Karriere, zum Wachstum von Strider beizutragen, damit noch mehr Kinder die Freude am Radfahren erleben können.«
Heute bietet Strider Bikes neben Laufrädern (aka Balance Bikes) auch Kinder-Fahrräder. Mittlerweile werden Strider-Produkte in weltweit über 75 Ländern verkauft. Bis dato will man mehr als 4 Millionen Einheiten verkauft haben.
In Europa rollte der Vertrieb über unterschiedliche Kanäle. In aufstrebenden EU-Nationen sind die US-Amerikaner auch mit einem eigenen (landessprachlichen) Webshop im Markt. Ansonsten rollt der Vertrieb hauptsächlich über den Online-Marktplatz Amazon.
Text: Jo Beckendorff


