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USA stoppen Einfuhr von Giant-Produkten wegen Menschenrechtsvorwürfen – Giant kündigt Widerspruch an
Nachdem die US-Zollbehörde CBP am 24. September 2025 einen Einfuhrstopp für Produkte der Giant Group aus Taiwan verhängt hat, hat der Fahrradhersteller Widerspruch angekündigt und bekräftigt sein Engagement für Menschenrechte.
Die Giant Group-Zentrale in Taichung.Foto: Giant Group

Die US-Customs and Border Protection (CBP) hat eine Withhold Release Order (WRO) gegen die Produkte aus Giants taiwanesischer Fertigung verhängt, die die Einfuhr von Giant-Fahrrädern sowie -Fahrradteilen und -Komponenten aus Taiwan in die USA aussetzt. Die WRO betrifft ausschließlich den Import von in Taiwan hergestellten Waren in die USA. Lieferungen und Verkäufe in andere Märkte bleiben unberührt.

Der Fahrradhersteller will bei der CBP Widerspruch einlegen, um die Aufhebung der WRO zu erreichen. Giant betont, dass bereits angemessene Maßnahmen ergriffen wurden, um Menschenrechte und Arbeitsschutz sicherzustellen:

Seit Januar 2025 verfolge Giant eine Null-Rekrutierungsgebühren-Politik. Das heißt: Wenn Giant Wanderarbeiter neu einstellt, zahlt Giant auch sämtliche Gebühren, die von Behörden und Rekrutierungsagenturen verlangt werden. Die Unterbringung der Mitarbeiter sei modernisiert worden, und Giant habe Überwachungsmechanismen und Drittparteien-Audits eingeführt.

Giant will nun eng mit der CBP zusammenarbeiten und sei auch mit seinen Geschäftspartnern in engem Kontakt, um die Auswirkungen zu minimieren.

Man werde sich weiter für den Schutz der Rechte der Mitarbeitenden einsetzen, durch konkrete Maßnahmen sowie eine transparente, faire und nachhaltige Firmenpolitik.

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