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We Sports Group wächst nicht nur dank Übernahmen zweistellig
Der schwedische Sport-, Outdoor- und Bike-Anbieter We Sports Scandinavia (alias We Sports Group) hat im dritten Verkaufsquartal des laufenden Geschäftsjahres einen Umsatz-Zuwachs von 19,5 Prozent (organisch 18,5 Prozent) auf 777,3 Millionen SEK (70,8 Millionen Euro) für sich verbuchen können.
Foto: We Sports Group

Das bereinigte Brutto-Betriebsergebnis konnte um 21 Prozent auf 283,5 Millionen SEK (25,8 Millionen Euro) und das bereinigte EBITDA um 20,1 Prozent auf 66,8 Millionen SEK (6,1 Millionen Euro) hochgefahren werden. Damit lag die EBITDA-Marge bei 8,6 Prozent (07-09/2024: 8,5 Prozent). Der eingefahrene dritte Quartalsgewinn lag mit seinen 11,6 Millionen SEK (1,1 Millionen Euro) allerdings 37 Prozent unter dem des vergleichbaren Vorjahres-Zeitraums.
Ohne genaue Zahlen zu nennen erklärt We Sports-CEO Ted Sporre, dass der Fahrradverkauf im dritten Quartal – »angetrieben durch eine starke Saison und einen besonders positiven September mit günstigen Wetterbedingungen für den Radsport« – das größte absolute Umsatzwachstum verzeichnet hat.
Bike & Mobility Division top
Das unter dem Dach der »Bike & Mobility Division« von We Sports Group gelenkte Fahrrad-Geschäft führt eine Vielzahl skandinavischer Fahrrad-Stores, -Großhändler, -Online-Plattformen und -Marken wie Bikelease, Beny Local, Biketown, Cykelkraft, Cykloteket, Huntteri, Kronan, Lastexperten.se, Made, Rawbike, Spobik, Ten7 und Tooorch. Im Juni wurde dann auch noch die heimische Bikewear-Marke Void Cycling von Landsmann USWE Sports AB übernommen.
In Deutschland hat We Sports Group vor allem durch die Übernahme des 2023 in die Insolvenz geschlitterten (auch Fahrradprodukt-verkaufenden) Online-Sporthändler Keller Sports sowie durch die letztjährige Übernahme der insolventen Signa Sports United (SSU)- alias Internetstores-Ableger Addnature AB und Bikester in den nordischen Ländern auf sich aufmerksam gemacht.
Alles in allem sind die Schweden sehr zufrieden mit dem eingefahren Ergebnis, dass ihren Angaben zufolge »unserer Erfolgskultur, unserer fokussierten Geschäftsentwicklung, unseres spezialisierten Sortiments und unserer Kostendisziplin bei unseren Unternehmern und Tochtergesellschaften« zu verdanken sei.
In den ersten drei Verkaufsquartalen ging auch der Gewinn gut zweistellig rauf
Das dritte Verkaufsquartal hat die gute 2025er-Geschäftsentwicklung von We Sports bestätigt: mit Blick auf die ersten drei Verkaufsquartale haben die Schweden jetzt ein dickes Umsatzplus von 30 Prozent auf nunmehr 2,17 Milliarden SEK (197,66 Millionen Euro) eingefahren. Das bereinigte Brutto-Betriebsergebnis konnte um 19,7 Prozent auf 778,4 Millionen SEK (70,9 Millionen Euro) und das bereinigte EBITDA um 35,1 Prozent auf 142,9 Millionen SEK (13,0 Millionen Euro) hochgefahren werden. Damit lag die EBITDA-Marge bei 6,6 Prozent (01-09/2024: 8,3 Prozent). Und anders als im dritten Verkaufsquartal konnte der ausgewiesene Gewinn der ersten drei Verkaufsquartale in der Summe und mit Blick auf den jeweiligen Vorjahres-Zeitraum um 36,2 Prozent auf 38,4 Millionen SEK (3,5 Millionen Euro) zulegen.
Ausblick
Für das laufende vierte Geschäftsquartal 2025 und darüber hinaus schaut Ted Sporre positiv nach vorne: »Wir starten noch stärker in das vierte Quartal, mit sehr günstigen Bedingungen und einem klaren Plan und einer klaren Richtung für die Zukunft. Wir sehen weiterhin erhebliche Wachstumschancen in unseren bestehenden Märkten und Sportkategorien, in denen wir bereits in mehreren Bereichen Marktführer sind. Unser Fokus liegt weiterhin auf der Umsetzung von Wachstumsinitiativen, der schrittweisen Verbesserung der Rentabilität und der weiteren Entwicklung unserer vertikalen Integration – wo die Kombination aus unseren starken Eigenmarken und führenden Fachhändlern ein attraktives Kundenangebot und eine einzigartige Marktposition bietet.«

Text: Jo Beckendorff

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