Mit den erzielten Halbjahres-Umsatz von 107 Millionen Euro wurde sogar noch einmal das bisher stärkste Halbjahres-Ergebnis 2025 zweistellig übertroffen. Was aber noch viel wichtiger erscheint: mit dem deutlich verbesserten Ergebnis kurbelte Woom auch wieder in die Gewinnzone zurück. Heißt auch, dass man mit einem erfolgreichen Turnaround eine nachhaltige Rückkehr Richtung Profitabilität hingelegt hat.
»Dieser Meilenstein ist der Erfolg unseres engagierten Teams. Die Rückkehr in die Gewinnzone zeigt: Man kann wirtschaftlich diszipliniert handeln und gleichzeitig mit vollem Herzen die besten Kinder- und Jugend-Fahrräder bauen«, kommentiert Woom-CEO Bernd Hake, »unser Erfolg hat dabei einfache Gründe: Wir fokussieren uns auf die relevantesten Märkte, auf die Entwicklung von Innovationen, die die Bedürfnisse von Kindern kompromisslos in den Mittelpunkt stellen, und untermauern die einzigartige Strahlkraft unserer Marke. Mein Dank gilt dem gesamten Woom-Team. Unser Team sorgt jeden Tag dafür, dass wir die Begeisterung für das Radfahren in der nächsten Generation entfachen und das Fahrrad zu ihrem zuverlässigen, lebenslangen Begleiter machen.«
Innovationsstrategie
Laut Woom sorgten »erfolgreiche Produktneuheiten, eine erweiterte Farbpalette und eine inspirierende globale Markenkampagne weltweit für eine anhaltend hohe Nachfrage«.
In Zahlen: die Österreicher verkauften in der ersten Jahreshälfte knapp 300.000 Fahrräder sowie mehr als 100.000 Helme. Das Helmsegment entwickelte sich dabei laut Anbieter-Angaben mit einem Umsatzplus von 17 Prozent genauso dynamisch wie das Fahrradgeschäft.
Expansionsstrategie
Zum guten Halbjahres-Ergebnis hat auch das Wachstum der Marke auf neuen Zielmärkten beigetragen. Durch den direkten Markteintritt in Großbritannien und die Übernahme des dortigen Direktgeschäfts festigte das Unternehmen seine Präsenz in einem der attraktivsten europäischen Fahrradmärkte. So erzielte man im Vereinigten Königreich ein rasantes Umsatzwachstum von 157 Prozent.
Während man in der Benelux-Region ein Plus von 72 Prozent und in den nordischen Ländern eines von 62 Prozent einfuhr, konnte man selbst auf etablierten Woom-Zielmärkten wie der DACH-Region und den USA um 15 bzw. 18 Prozent gut zweistellig hochschalten. Insgesamt sind die Österreicher mittlerweile weltweit in über 40 Ländern im Markt.
Ausblick
Für das laufende zweite Halbjahr 2026 erwartet die Woom-Geschäftsführung eine Fortsetzung der positiven operativen Entwicklung. Das Produktportfolio wird zeitnah um ein neues E-Bike-Modell sowie einen innovativen Helm ergänzt. Parallel bereitet das Unternehmen einen strategisch hochrelevanten Produktlaunch für das erste Quartal 2027 sowie die Erschließung weiterer internationaler Schlüsselmärkte vor.
Hake-Fazit: »Wir haben den Anspruch, mit wegweisenden Produkten das Leben von Familien jeden Tag ein Stück besser zu machen. Unser Fahrplan für neue Innovationen steht, und wir bauen unsere globale Präsenz Schritt für Schritt aus. Das Fundament ist gelegt, um diesen erfolgreichen und profitablen Kurs auch in Zukunft fortzusetzen.«
Text: Jo Beckendorff/Woom


