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WS We Sports Group wächst 2025 organisch und mit M&A gut zweistellig
Die seit 9. Dezember in Stockholm am Nasdaq First North Premier Growth Market börsennotierte WS We Sports Group AB hat seinen Nettoumsatz im Geschäftsjahr 2025 eigenen Angaben zufolge dank einer gesunden Mischung aus organischem Wachstum sowie Fusionen und Übernahmen (M&A) zweistellig hochfahren können. Seinen Teil dazu beigetragen haben auch die sehr guten Ergebnisse des letzten und vierten Verkaufsquartals 2025.
Foto: WS We Sports Group

Im vierten Verkaufsquartal konnten die Schweden ihren Nettoumsatz um satte 34 Prozent auf 901,3 Millionen SEK (84,14 Millionen Euro) hieven. Darin enthalten: ein organisches Wachstum von 14,8 Prozent. Die größten Beiträge kommen von Gruppen-Spezialunternehmen auf den Bereichen Laufen und Radfahren.
Das unter dem Dach der »Bike & Mobility Division« (aber im vorliegenden Zahlenmaterial nicht einzeln aufgeführt) schaltende Fahrrad-Geschäft lenkt eine Vielzahl skandinavischer Fahrrad-Stores, -Großhändler, -Online-Plattformen und -Marken wie Bikelease, Beny Local, Biketown, Cargobike of Sweden, Cykelkraft, Cykloteket, Huntteri, Kronan, Lastexperten.se, Made, Rawbike, Spobik, Ten7, Tooorch und (seit Juni 2025) Void Cycling.
Dazu gesellt sich dann auch noch der auch Fahrradprodukte verkaufende deutsche Online-Sporthändler Keller Sports sowie (allerdings ausschließlich für die nordischen Länder) die einstigen Internetstores-Ableger Addnature AB und Bikester.
Im Laufe des vierten Quartals hat We Sports Group nicht nur ihre Beteiligung an EvoSport und RunningXpert, sondern auch ihren Mehrheitsanteil an dem Cargobike-Anbieter Cargobike of Sweden in nicht genannter Höhe ausgebaut.
Das bereinigte EBITDA wuchs auf 31,1 Millionen SEK (2,90 Millionen Euro – 10-12/2024: 3,50 Millionen SEK = 0,32 Millionen Euro)) und die EBITDA-Marge auf 4,8 Prozent (10-12/2024: 0,5 Prozent). Somit konnte auch der vierte Quartalsverlust des Vorjahres in Höhe von 36,7 Millionen SEK (3,42 Millionen Euro) in einen 2025er-Quartalsgewinn in Höhe von 11,2 Millionen SEK (1,04 Millionen Euro) mutieren.
Das Gesamtjahr 2025
Was das gesamte Geschäftsjahr 2025 betrifft, fuhr We Sports Group mit einem Nettoumsatz von 3,07 Milliarden SEK (280 Millionen Euro) ein neues Rekordergebnis ein, das 31,2 Prozent über dem des Vorjahres liegt. »Wir können das Jahr 2025 als ein weiteres erfolgreiches Jahr zusammenfassen…Die Erfolge bestätigen die Stärke des Geschäftsmodells, bei dem unternehmerisch denkende Spezialisten durch die Struktur, Synergien und strategische Unterstützung der Gruppe gefördert werden«, erklärt WS WeSports Group-CEO Ted Sporre.
Das bereinigte EBITDA schaltete um 71,5 Prozent auf 187,4 Millionen SEK (17,5 Millionen Euro) und die EBITDA-Marge um 1,4 Prozentpunkte auf 6,1 Prozent hoch. Somit konnte auch der Jahresverlust 2024 von 8,4 Millionen SEK (0,78 Millionen Euro) in eine Jahresgewinn 2025 in Höhe von 49,6 Millionen (4,63 Millionen Euro) umgewandelt werden.
Heißt auch, dass die Schweden trotz anhaltender Wachstums-Investitionen sowohl ihre Margen verbessern als auch ihren 2024er-Nettoverlust von 206,2 Millionen SEK (19,26 Millionen Euro) auf 177,5 Millionen SEK (16.59 Millionen Euro) in 2025 verringern konnten.
Hochtrabender Umsatz-Ausblick
In diesem Jahr startet die laut Eigenangaben »führende Unternehmensgruppe in der nordischen Region« als börsennotiertes Unternehmen mit einer gestärkten Bilanz und guten zugrunde liegenden Cashflows durch. Marktanteils-Gewinne, eine aktive M&A-Strategie sowie ein bewährtes Geschäftsmodell würden den aktuellen und zukünftigen Weg ebnen.
Dazu noch einmal Ted Sporre: »Wir werden weiterhin im Einklang mit unserer Wachstumsstrategie handeln – das bedeutet organisches Wachstum, selektive Akquisitionen und verbesserte Rentabilität durch einen höheren Anteil eigener und kontrollierter Marken. Auf diese Weise bauen wir die stärkste und profitabelste Position innerhalb der jeweiligen Sportkategorie auf.«
Somit hält man an den ausgegebenen Zielprognosen – einer bereinigten EBITA-Marge von 7 bis 8 Prozent und einem Nettoumsatz von 10 Milliarden SEK (930 Millionen Euro) – fest.

Text: Jo Beckendorff

 

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