Geschäftsführer Wasilis von Rauch kommentiert: „Viele Deutsche wollen gerne mehr Fahrrad fahren. Vor allem E-Bikes eröffnen Chancen – auch auf dem Land. Doch viele Menschen können sich kein E-Bike leisten. Bitter, denn elektrische unterstützte Fahrräder bieten ein riesiges Potenzial für klimagerechte Mobilität. Wenn die Bundesregierung Haushalte mit kleinen und mittleren Einkommen beim Einstieg in die Elektromobilität unterstützen will, dann ist das der effizientere Hebel. Statt eines Pkw können bis zu zehn Familien beim E-Bike-Kauf gefördert werden. Es werden also deutlich mehr Menschen erreicht. Zudem ist es nicht plausibel, dass Haushalte mit geringen Einkommen sich bei 3.000 Euro Zuschuss einen Neuwagen kaufen werden. Die Förderung wird ihr soziales Ziel verfehlen.
Es braucht sozial gestaffelte Förderprogramme, die auch E-Bikes beim Kauf, im Leasing und Abo oder im Sharing berücksichtigen. Das ist sozial sinnvoll, klimapolitisch wirksam, vergleichsweise kostengünstig und entspricht den Mobilitätsbedürfnissen vieler Menschen.
Ausdrücklich begrüßen wir, dass die Bundesregierung über Local-Content-Kriterien einen industriepolitischen Beitrag der Förderung erreichen will. Deutschland ist international führender Innovationsstandort beim E-Bike. Mit bisher 15 Millionen E-Bikes ist das Fahrrad hierzulande die erfolgreichste Form der Elektromobilität. Eine Förderung von E-Bikes ist eine Investition in Arbeitsplätze und Wertschöpfung einer Zukunftsindustrie in Deutschland und Europa.“
Die Empfehlungen der Fahrradverbände zum Klimasozialplan:

