CIP Mobility surrt mit etwas anderer E-Cargobike-Marke Mocci los

25.08.2021
Surrt 2022 in den Markt: Mocci-SPV mit Gepäckträger-Hardbox.

Sorgt der Leidensdruck der aktuellen Lieferketten-Problematik tatsächlich für mehr Offenheit für Neues? Das CIP Holding AG (alias CIP Group)-Gründerduo Yao Wen (Bild unten) und Dimitrios Bachadakis sind sich sicher, den richtigen Zeitpunkt für seine junge Mikromobilitäts-Plattform Mocci zu erwischen. Mit ihrem Smart Pedal Vehicle (SPV) haben sie eigenen Angaben zufolge zwar das Fahrrad bzw. Pedelec nicht neu erfunden, dafür aber eine neue Fahrzeug-Klasse entwickelt.

Seit 2015 tüftelt die 2004 aus einem Management-Buy-Out (MBO) der Siemens AG hervorgegangene CIP Group auch am Thema E-Mikromobilität. Diese Anfänge waren die Grundsteinlegung für die eigens kreierte Mobilitätsplattform Mocci. Laut Wen ist Mocci eine Wortschöpfung aus dem Chinesischen. Sie bedeutet so viel wie »magisches Fortbewegen«. So entstand dann laut CIP Head of Marketing Nico Mischke auch gleich der Mocci-Markenzusatz »magic ride«.
Richtig Fahrt nahm das Pilotprojekt allerdings erst mit Gründung der eigenständigen CIP Mobility GmbH im Jahr 2019 auf. Seitdem zieht ein eigens aufgebautes Team die Mocci-Fäden. Der RadMarkt sprach im Vorfeld der IAA Mobility mit Marketingchef Nico Mischke und Head of Product Philip James Douglas (Bild unten). Branchenkenner und Fahrrad-Verleihsystem-Experte Douglas wurde bereits Ende November 2018 an Bord geholt. Mocci wird zwar weder auf der Eurobike noch auf der IAA Mobility selbst ausstellen, ist allerdings in München als Schirmherr eines Citizens Lab-Events im Rahmen der IAA Mobility am Marienplatz vor Ort.
Mehr Details zur jungen B2B E-Cargobike-Marke Mocci, die unter anderem mit in Deutschland gefertigten Kunststoff-Rahmen und -Teilen und einen digitalen Antrieb punkten will  sowie zur dahinterstehenden Mutter CIP Group in der kommenden RadMarkt-Ausgabe.

Text: Jo Beckendorff, Fotos: 1x Jo Beckendorff, 1x CIP Mobility

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