Rose Bikes-Geschäft 2018/19: 20 Prozent Umsatzplus

14.01.2020
Radmontage bei Rose in Bocholt.

Direktanbieter Rose Bikes GmbH hat im vom 1. November bis 31. Oktober laufenden Geschäftsjahr 2018/19 einen Gesamtumsatz von 102 Millionen Euro eingefahren. Damit liegt das Ergebnis im Vergleich zum vorherigen Geschäftsjahr bei einem zweistelligen Plus von 20 Prozent. Damit liegt die Omnichannel-Marke aus Bocholt 6,3 Prozent über der vorab geplanten Umsatzprognose von 96 Millionen Euro.

Den zweistelligen Zuwachs begründet die Rose-Geschäftsführung unter anderem mit der zielstrebigen Weiterentwicklung des eigenen Produktportfolios sowie dem konsequenten Ausbau der Markenpositionierung. »Dank gezielten Investitionen ins Produktdesign, die mit einer Schärfung des Sortiments auf Preis-Leistung einhergingen, ist es gelungen, die Attraktivität unseres gesamten Produktportfolios zu steigern«, erklärt Rose Bikes-Geschäftsführer Thorsten Heckrath-Rose. So verkaufte die Marke beispielweise 35 Prozent mehr Fahrräder als noch im Vorjahr – darunter laut eigenen Angaben »vor allem Gravelbikes«.
Außerdem investierte das Unternehmen, das rund 80 Prozent seines Umsatzes online generiert (und somit die restlichen 20 Prozent über seine stationären Geschäfte), in die Optimierung des eigenen Webshops. »Mit Übernahme der E-Commerce Agentur Kommerz im Frühjahr 2019, der Besetzung neuer Schlüsselpositionen sowie der anschließenden Gründung von Rose Digital gewann Rose Bikes weitere, wertvolle Digitalkompetenz im Handelsgeschäft – und baute die User Experience der Online-Kanäle erfolgreich aus«, heißt es aus der Bocholter Firmenzentrale. Dazu noch einmal Heckrath-Rose: »Ebenso investierten wir in unsere Mitarbeiterressourcen – speziell in den Bereichen Entwicklung, Produktion und Logistik – und stellten insgesamt rund 50 neue Kollegen für die Standorte Bocholt, München und Posthausen ein«.
Für das bereits gestartete Geschäftsjahr 2019/2020 verfolgt Rose Bikes eine nachhaltige Fortsetzung des positiven Trends. Die jetzt ausgegebene Umsatzprognose liegt bei 125 Millionen Euro. Dabei stützt sich das Familienunternehmen unter anderem auf die lertztens kommunizierte Gründung eines Joint-Venture in der Schweiz: »Geplant ist der Aufbau von zehn Stores in den kommenden Jahren, wobei der Flagshipstore in Meilen am Zürichsee bereits im Frühjahr 2020 eröffnen wird.«.
Ein weiterer Baustein wird der stetige Ausbau der Eigenmarken-Produkte aus den Bereichen Bekleidung, Technik und Zubehör »sowie der Verkauf dieser über Marktplätze wie Amazon« sein.
Mehr zu Rose Bikes unter https://www.rosebikes.de.

Text: Jo Beckendorff/Rose Bikes, Foto: Rose Bikes
 

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