Schindler Clean Energy Systems: Schulprojekt baut PV-Veloport

20.04.2018
Schindler Clean Energy Systems Logo.

Schindler Clean Energy Systems – ein Geschäftsbereich der T + S GmbH mit Sitz in Bückeburg (ca. 60 Kilometer südwestlich von Hannover) und eigenen Angaben zufolge Entwickler sowie Fertiger von Metallkonstruktionen für Sonderanwendungen und Ladestationen für Elektrofahrzeuge – hat im Rahmen eines Schulprojekts gemeinsam mit Schülern der GDS1 ein Photovoltaik-Veloport aufgestellt. Dabei handelt es sich um einen kleinen überdachten Fahrradstand von 3,4 Meter Breite und 2 Meter Tiefe.

Die Gottlieb-Daimler-Schule 2 (GDS2) in Sindelfingen ist ein technisches Schulzentrum, an dem Schüler mit mittlerem Bildungsabschluss die Möglichkeit haben, die Fachhochschulreife bzw. das Abitur zu erwerben. Ein Zweig der GDS2 ist das technische Gymnasium mit dem Schwerpunkt Umwelttechnologie.
Die tragenden Elemente des gemeinsam aufgestellten Photovoltaik-Veloports bestehen laut Schindler Clean Energy Systems »aus silbern eloxiertem Leichtmetall«. Die vier Eckpfosten seien auf Punktfundamenten verschraubt, die 80 Zentimeter weit in den Boden reichen.
Die Dacheindeckung erfolgt mit vier Photovoltaik -Glasmodulen mit einer Gesamt-Leistung von 0,96 Kilowatt Peak (kWp). Die Module bestehen aus Verbundglas mit einer Glas-Stärke von zwei x drei Millimeter, die mit Hilfe einer dazwischen liegenden Folie aus Polyvenylbutyral (PVB) zusammenlaminiert sind. Die Halbleiterelemente und Leiterbahnen für die Photovoltaik sind auf der Folie aufgebracht, so dass sie dauerhaft gegen äußere Einflüsse geschützt sind. Heißt auch: Selbst bei einer Beschädigung der äußeren Glasschicht durch Hagelschlag etc. arbeiten diese Elemente weiter.
Laut Schindler Clean Energy Systems wird der durch die Anlage gewonnene Strom nicht ins Netz eingespeist. Mit anderen Worten: Diese Anlage arbeitet Netz-unabhängig (neudeutsch »off-grid«). Der Strom wird an insgesamt drei 230 Volt-Doppelsteckdosen geliefert, an denen unter anderem Elektro-Fahrräder geladen werden können.
Die überschüssige Photovoltaik-Energie wird im Schaltschrank in Akkus mit einer Gesamt-Kapazität von 4,8 Kilowattstunden (kWh) gespeichert. Somit ist dafür Sorge getragen, dass auch bei schlechtem Wetter genug Ladestrom zur Verfügung gestellt werden kann.

Text: Jo Beckendorff/Schindler Clean Energy Systems, Fotos: Schindler Clean Energy Systems
 

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