Umfrage zur Fahrradnutzung: Deutschland fährt öfter Rad

09.06.2021

Dass die Corona-Pandemie die Nutzung des Fahrrads beflügelt hat, ist bekannt. Konkrete Zahlen dazu kann der Online-Marktplatz für Radreisen, Cyclelo, beisteuern, der vom 11. Februar bis zum 15. Februar 2021 eine repräsentative Online-Umfrage in Zusammenarbeit mit der Innofact AG durchgeführt hat. 1.002 Personen in Deutschland wurden befragt.

In der Pandemie-Zeit kamen offensichtlich die Vorteile des Fahrrads mit automatischem Abstand und Aufenthalt an der frischen Luft zum Tragen: So nutzen von den Radfahrenden in Deutschland 33 Prozent häufiger und 10 Prozent sogar deutlich mehr ihr Fahrrad. Insbesondere steigen die 18-29-Jährigen (40 Prozent) und E-Bike-Besitzer öfter als vor Corona (42 Prozent, 19 Prozent deutlich mehr) aufs Rad.
Das Fahrrad wird von den meisten Deutschen regelmäßig genutzt. Mindestens einmal die Woche fahren 31 Prozent, jeder Zehnte täglich. Nur gelegentlich kommt bei rund jedem Vierten der Drahtesel zum Einsatz, 1- bis 3-mal im Monat. 17 Prozent geben an, dass sie selten Rad fahren, weniger als einmal im Monat. Und immerhin 16 Prozent der Deutschen fahren gar nicht Fahrrad.
Ein Zeichen für Fahrspaß mit dem elektrisch unterstützten Fahrrad kann man in die Erkenntnis interpretieren, das E-Bike-Besitzer deutlich öfter aufs Rad steigen als Besitzer eines Fahrrads ohne Antrieb: 23 Prozent von ihnen fahren täglich, bei den Besitzern eines herkömmlichen Fahrrads hingegen sind es nur 12 Prozent. 44 Prozent der E-Bike-Besitzer fahren regelmäßig, 19 Prozent gelegentlich, 13 Prozent selten und nur ein Prozent gar nicht.

Verteilung von Fahrradtypen

Die meisten Deutschen (79 Prozent) gaben an, ein herkömmliches Fahrrad zu besitzen. 14 Prozent haben aber mittlerweile ein E-Bike, hat die Umfrage ergeben. Andere Fahrräder, wie zum Beispiel Mountainbikes oder Rennräder machen 5 Prozent aus. 12 Prozent der Deutschen besitzen überhaupt kein Fahrrad.
Grafiken: Cyclelo
 

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