Verschollene Bikes zurück in den Kreislauf: Swapfiets setzt auf Vernetzung durch Comodule

17.06.2022

Fahrradabo-Anbieter Swapfiets, deren Bikes man an den blauen Reifen vorn erkennt, vernetzt seine Bikes jetzt mit der IoT-Technologie von Comodule. Ziel ist es, vermisste und gestohlene Räder wieder aufzufinden und Daten über die Leistung der Bikes und das Nutzerverhalten zu sammeln, erklärt Comodule in seinem Blog. Die IoT-Hardware von Comodule ist in die Power-1- und Power-7-E-Bikes von Swapfiets integriert,  verbindet sie mit dem 4G-Netz und ermöglicht GPS-Tracking.

Swapfiets hat in 60 Städten in neun europäischen Ländern 260 000 Abonnenten. Die ersten davon seien bereits mit den vernetzten Bikes unterwegs.
Swapfiets will bis 2025 den Kreislauf seiner Räder schließen. Um die Lebensdauer zu verlängern, werden sie kontinuierlich repariert, gewartet und benutzt.  Auch Sammeln, Wiederaufbereiten und Ersetzen von Komponenten trage zum Schluss des Materialkreislaufs bei, heißt es in dem Blogbeitrag weiter. Die über das IoT gesammelten Daten sollen Erkenntnisse liefern, durch die Teile verbessert werden können, damit sie länger halten. Ebenso sind über Comodule Over-the-Air-Updates möglich, um die Bikes auf dem neuesten Stand zu halten, und es können Wartungsmeldungen an die Nutzer ausgegeben werden.
Im Falle einer Diebstahlsmeldung oder einer Forderung zur Wiederbeschaffung des Fahrzeugs lässt sich eine Standortverfolgung aktivieren. Swapfiets hofft, so, auch durch Abschreckung, die Zahl der vermissten Fahrräder zu verringern und mehr Fahrräder im aktiven Einsatz zu halten.
»In der Vernetzung sehen wir Möglichkeiten, ein effizienteres Geschäft aufzubauen und das Kundenerlebnis zu verbessern. Die Verringerung der Anzahl fehlender Fahrräder ist entscheidend für das Erreichen unserer Nachhaltigkeitsziele«, erklärt Martijn Obers, Gründer und CPO von Swapfiets.

vz/Foto: Swapfiets

Weitere Themen, die Sie interessieren könnten